Schlagregendichtheit bei Fenstern

Rubrikbeschreibung:
Ein leidiges Thema im Fensterbau ist immer die Schlagregendichtheit. Bei Steinbauten, gestaltet sich das Ganze relativ einfach dar. Der Stein ist Schlagregendicht. Jetzt brauchen wir nur noch zu bewerten, wie die Fensterfuge angeschlossen wurde.
Problematischer gestaltet sich das Ganze, wenn wir es um Hallen aus Metall zu tun haben. Dieser Bericht zeigt auf, dass nicht immer die Fensteranschlussfuge undicht sein muss.
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Fenster und ihre >Schlagregendichtheit< sind in aller Regel kaum ein Problem. Entscheidend ist, dass Fenster aus ihrer Herstellung bereits mit Prüfergebnissen aufwarten können, die in Prüflaboren eingehend geprüft wurden. Problematisch wird das Ganze dann allerdings, wenn die Elemente auf die Baustelle kommen und in die Bausubstanz eingebaut werden. Dort beginnt dann die Schnittstelle zwischen dem Fenstereinbau und der Konstruktion der gesamten Wand und der >Elementkonstruktion<. Im vorgegebenen Fall, haben wir es gerade mit einer solchen Situation zu tun. Der Fensterbauer hat annähernd nach dem Leitfaden seine Fenster eingebaut und dennoch dringt Wasser ins Inneren der Bausubstanz ein.
Aus der Schadensbeschreibung haben wir jetzt erkannt, dass wir bei unserem Wassereintritt mit einem Problem der gesamten Bausubstanz zu tun haben. Allerdings, hat der Fensterbauer natürlich mit seinem >Brüstungsanschluss<, nicht entsprechend der Norm gearbeitet. Somit muss in dieser Ebene nachgebessert werden. Das heißt, dass wir jetzt in der Sanierung versuchen, im eingebauten Zustand des Fensters, diese >wannenförmige Aufkantung< einzubauen
Aus den Vorblättern bzw. aus unserem ersten Sanierungsversuch haben wir erkannt, dass die Brüstungsabdichtung nicht die ausschließliche Leckage darstellt. Die unser Wasser des >Wassertestes< nach innen einführt. Daher versuchen wir auch noch die Systementwässerung des Fensters und gleichzeitig der Vorsatzschale zu analysieren. Dabei haben wir dann wieder eine Komponente ausgeschalten. Sofern diese Entwässerungen für die Leckage nicht verantwortlich sind?
Nachdem wir in den Vorblättern die Leckagen analysiert haben, werden wir uns jetzt noch dem >energetischen Aspekt< der Konstruktion zuwenden. Denn das Fenster braucht auch wärmetechnisch eine entsprechende Grundlage, damit es funktionsfähig gehalten werden kann. Denn das Fensterelement ist ein geprüftes Bauteil, das auf einem Prüfstand in einem Labor seine Funktionsbestätigung bestätigt hat. Allerdings, muss dann auf der Baustelle, annähernd die gleichen Bedingungen geschaffen werden, wie im Labor.
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